
Unabhängigkeit von US-Tech-Konzernen ist nicht mehr optional – sie ist notwendig.
Ihre digitale Unabhängigkeit
Die geopolitische Lage hat sich grundlegend verändert. Was früher undenkbar schien, ist heute Realität: Alle großen US-Technologiekonzerne werden von Trump-Anhängern geleitet. Microsoft, Google, Amazon, Apple und Meta sind längst keine neutralen Technologieanbieter mehr – sie sind zu politischen Akteuren geworden, die ihre Plattformen instrumentalisieren und eigene politische Agenden haben.
Die Abhängigkeit von diesen Konzernen birgt konkrete Risiken: Microsoft kann auf Anordnung der US-Regierung jederzeit Windows deaktivieren, den Zugang zu Office 365 verhindern oder Exchange-Server abschalten (das sind keine theoretischen Ideen, auf Befehl von Trump hat beispielsweise Microsoft dem Chefankläger des europäischen Gerichtshofs in Den Haag alle Email-Konten gesperrt – und das ist nur ein Beispiel). Ähnliche Szenarien gelten für MacOS, Android und iOS. Was heute noch funktioniert, kann morgen zum Stillstand Ihrer gesamten IT-Infrastruktur führen – ohne Vorwarnung, möglicherweise kann man dagegen Rechtsmittel wie Eilanträge einlegen, die werden allerdings zu nichts führen.
Die meistgenutzte Suchmaschine ist Google und damit hat der Alphabet-Konzern eine enorme Macht durch das Unsichtbarmachen oder politisches Gewichten von Suchergebnissen, das ist keine Theorie, das geschieht bereits. Es gibt gut nutzbare Alternativen, die dem Platzhirsch in nichts nachstehen, oder sogar besser sind und die Nutzer nicht mit halluzinierten, also falschen, KI-Ergebnissen konfrontieren.
Diese Abhängigkeit ist keine theoretische Gefahr mehr. Sie ist eine reale Bedrohung für Ihre Geschäftskontinuität, Ihre Daten und Ihre digitale Selbstbestimmung und für ganz Europa.
Was bedeutet digitale Souveränität?
Digitale Souveränität bedeutet: Sie behalten die Kontrolle über Ihre Daten, Ihre Systeme und Ihre Entscheidungen. Sie machen sich unabhängig von Konzernen, die ihre Marktmacht missbrauchen können. Sie entscheiden selbst, welche Software Sie nutzen und wer Zugriff auf Ihre Daten hat. Zugleich macht es das auch deutlich einfacher Datenschutzvorgaben zu erfüllen.
Schleswig-Holstein macht es vor: Das Bundesland stellt seine gesamte Verwaltung konsequent auf Open-Source-Software um – über 30.000 Arbeitsplätze. Ein ganzes Bundesland beweist: Der Umstieg ist machbar, sinnvoll und nachhaltig. Was ein Bundesland mit seinen monolithischen, unflexiblen Strukturen und komplexer Infrastruktur schafft, ist auch für Ihr Unternehmen oder Sie persönlich möglich.
Europäische Alternativen existieren
Auf der Webseite european-alternatives.eu/de der EU finden Sie eine umfassende Übersicht europäischer und quelloffener Alternativen zu US-Produkten. Die Initiative zeigt eindrucksvoll: Für nahezu jedes Produkt der Tech-Giganten gibt es gleichwertige oder sogar bessere Alternativen – entwickelt nach europäischen Datenschutzstandards, transparent und ohne Hintertüren.
Konkrete Alternativen:
Statt Windows gibt es Linux-Distributionen wie Ubuntu, Debian, Fedora oder Linux Mint (der größte Teil des Internets läuft ohnehin auf Linux). Statt Office 365 kann man LibreOffice, OnlyOffice, Collabora Office oder Nextcloud Office (als Google-Docs-Alternative) nutzen. Statt Exchange gibt es Open-Xchange, Zimbra oder selbstgehostete E-Mail-Server. Statt Google Workspace bietet sich Nextcloud mit Collabora oder ONLYOFFICE an. Für Unternehmen gibt es auch Alternativen zu Android und iOS, beispielsweise /e/OS, GrapheneOS oder LineageOS auf gehärteten Geräten.
Die Lösungen sind da – man muss sie nur implementieren.
So unterstütze ich Sie beim Umstieg
Als IT-Dienstleister begleite ich Privatpersonen und Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Souveränität:
Privatpersonen und Unternehmen nenne ich gangbare Alternativen zu üblicher Software und analysiere auch, wenn spezifische Softwareanforderungen einen Umstieg schwierig machen.
Analyse und Beratung: Ich analysiere Ihre aktuelle IT-Landschaft und identifiziere Abhängigkeiten. Gemeinsam entwickeln wir eine Strategie für Ihren individuellen Umstieg – realistisch und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Ich analysiere zudem, ob spezifische Softwareanforderungen einen Umstieg schwierig machen (z.B. Adobe-Produkte).
Schrittweise Migration: Niemand muss von heute auf morgen alles ändern. Ich gebe Ratschläge für einen realistischen, schrittweisen Umstieg, der Ihren Betrieb und Workflow nicht gefährdet. Man startet dort, wo es am sinnvollsten ist.
Datenmigration: Für Ihre wertvollen Daten zeige ich Möglichkeiten auf, wie diese in neue Systeme migriert werden können – ohne Verluste, ohne Ausfallzeiten. Ihre Arbeit kann nahtlos weitergehen. Dies ist sicherlich einer der aufwändigsten Aspekte eines Umstiegs.
Warum jetzt handeln?
Die Abhängigkeit von US-Tech-Konzernen wird nicht kleiner, sondern größer. Jeder Tag, an dem Sie zögern, macht den späteren Umstieg aufwendiger und Ihre Abhängigkeit tiefer. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Weichen für eine unabhängige digitale Zukunft zu stellen.
Digitale Souveränität ist kein Luxus mehr – sie ist eine Notwendigkeit für jeden, der langfristig planen und unabhängig bleiben möchte.
Bei diesen Erwägungen können wir Sie unterstützen!

