computergenerierter kopf aus kugeln

Künstliche Intelligenz: Chancen realistisch einschätzen – Risiken kennen

KI ist in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue Versprechen von Tech-Konzernen die Runde machen: KI als Allheilmittel für Unternehmen, als Ersatz für Fachkräfte, als Lösung für nahezu jedes geschäftliche Problem. Die Realität sieht differenzierter aus – und das zeigen inzwischen auch die ersten Erfahrungen großer Unternehmen weltweit.

Beispiele wie der Zahlungsdienstleister Klarna verdeutlichen, was passiert, wenn KI überstürzt und ohne klare Strategie eingesetzt wird: Fachkräfte wurden zugunsten vermeintlich günstigerer KI-Lösungen entlassen – mit dem Ergebnis, dass das Unternehmen in beinahe verzweifelt anmutender Weise versuchen musste, diese Mitarbeiter zurückzugewinnen. KI kann Prozesse unterstützen und beschleunigen, aber sie ersetzt kein fundiertes Fachwissen und keine menschliche Urteilsfähigkeit.

Was KI tatsächlich kann – und was nicht

Sinnvolle Einsatzbereiche für KI und insbesondere für Deep-Learning-Modelle gibt es zweifellos: von der medizinischen Früherkennung bis hin zur automatisierten Qualitätssicherung in industriellen Prozessen. Doch gerade bei Large Language Models (LLMs) – der Technologie hinter ChatGPT und ähnlichen Systemen – ist Vorsicht geboten. Diese Modelle liefern keine verlässlich korrekten Ergebnisse; sie generieren wahrscheinliche Antworten, die plausibel klingen, aber inhaltlich falsch sein können. Dieses Phänomen wird in der Fachwelt als „Halluzinieren“ bezeichnet. Wer KI-Antworten unkritisch übernimmt, riskiert fehlerhafte Entscheidungen – mit potenziell erheblichen geschäftlichen Konsequenzen.

Hinzu kommt: Mitarbeiter, die KI-Tools intensiv und unreflektiert einsetzen, laufen Gefahr, eigene Fachkompetenzen zu vernachlässigen. Aktuelle Studien, u. a. vom MIT, weisen auf einen messbaren Rückgang kognitiver Fähigkeiten bei intensiver LLM-Nutzung hin.

Unsere Beratungsleistung: Strategie statt Hype

Wir unterstützen Unternehmen dabei, KI nüchtern und strategisch zu bewerten. Unser Ansatz:

  • Bedarfsanalyse: Welche Prozesse in Ihrem Unternehmen könnten tatsächlich von KI profitieren?
  • Technologiebewertung: Welche KI-Lösungen sind für Ihren konkreten Anwendungsfall geeignet – und welche sind schlicht überteuerte Marketingversprechen?
  • Risikobewertung: Datenschutz, Abhängigkeiten von US-amerikanischen Plattformanbietern und rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. EU AI Act) werden dabei ebenso berücksichtigt wie operative Risiken.

Unabhängig. Herstellerneutral. Ehrlich.

Wir verkaufen keine KI-Produkte und erhalten keine Provisionen von Anbietern. Unsere Empfehlungen basieren ausschließlich auf Ihrem konkreten Bedarf. Manchmal lautet unsere Empfehlung auch: Eine bestimmte KI-Lösung ist für Sie aktuell nicht sinnvoll.

Sprechen Sie uns an – für eine unverbindliche Ersteinschätzung.

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